Regine Brunke-CREATAFERA

Creatafera ist ein übergeordneter Name für die Kompositionsprojekte der in Kassel lebenden Violoncellistin und Komponistin Regine Brunke. Nach dem klassischen Violoncello-Studium bei Helmut Reuter, Wolfram Geiss, Jaap ter Linden und Karsten Dehning suchte Regine Brunke neben ihrer umfangreichen Konzert-und Unterrichtstätigkeit immer wieder den beruflichen Kontakt zu den verschiedensten künstlerischen Genres.

Ihre Mitwirkung bei experimentellen künstlerisch-kompositorischen Projekten seit den 80-ziger Jahren, die Begeisterung für die bildende Kunst, die seit 1994 andauernde Tätigkeit als Cellistin des vom Kasseler Komponisten Ulli Götte gegründeten Ensembles in process (Modern Minimal Music), der Kompositionsunterricht bei Winfried Michel, ihr musikalisches Schaffen für verschiedene professionelle Figurentheater, ihre konzeptionelle kompositorische Arbeit für literarische Projekte sowie die von 1989 bis zum heutigen Tag währende Auseinandersetzung mit der Folkmusik Skandinaviens führte zu eigenen Tongemälden, die seit 1998 zu Sonaten, Zyklen, Suiten und anderen klassischen Formen ausgearbeitet und erweitert wurden.

Die Kompositionen von Regine Brunke befassen sich inhaltlich mit den existenziellen und seelischen Zwischenwelten, -z.B. dem „Sein zwischen Traum und Wirklichkeit“, dem „Wandern durch Zeit und Ewigkeit“, den Schatten, dem Märchenhaften, dem “Entfernt sein“.

In filigraner, reduktiver und avantgardistischer Art sind virtuell veränderte Tierstimmen und Naturgeräusche in die Musik eingearbeitet. So erklärt sich der Kunstname Creatafera , den Regine Brunke als Überbegriff für Ihre Kompositionsprojekte gewählt hat. “Fera“ ist das wilde Tier (lat.),-„Creata“ meint, sich selbst erklärend, den kreativen Prozess des Komponierens.

Ein besonderer Aspekt der kompositorischen Arbeit von Regine Brunke liegt in der Interpretation von literarischen Vorlagen, wobei nicht zwangsläufig der Text als solches zugrunde gelegt wird, sondern die aus dem Text resultierenden Stimmungen Grundlagen für die Kompositionen sind.

Mit Ihren klassisch ausgearbeiteten und auf die literarischen Vorlagen bezogenen Sonaten, Suiten, Sonatinen, Zyklen prägt Regine Brunke das Genre der „Neuen klassischen Literatur und Sagenmusik“ in besonderer Weise.

Häufig werden die Kompositionen im Rahmen von Vernissagen, Matineen, Lesungen, in Kammerkonzerten, Gottesdiensten und Kirchenkonzerten vorgetragen.

So sind beispielsweise die Sonate G-Dur (Die schlafende Schöne), die Schattenszenen und die Suite G-Dur für Violoncello solo seit dem Jahr 2003 bereits über 200 -mal aufgeführt worden. Das 8-köpfige Ensemble Creatafera wurde 2013 gegründet und widmet sich insbesondere den Aufführungen der spätantiken, althochdeutschen Literaturkompositionen der Komponistin. 2013 -2015 entstanden für das Ensemble Creatafera mehrere einstündige Gesamtkonzepte auf der Textgrundlage des Hildebrandliedes, der Merseburger Zauberverse sowie anderer Zauber und Segensformeln aus dem 9.Jhd.

Regine Brunke veröffentlicht ihre Kompositionen und CD-Aufnahmen seit 2012 über den international arbeitenden Furore -Verlag Kassel.

Regine Brunke im Internet:
http://www.reginebrunke-creatafera.de/

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